Fantom e.V.

Netzwerk für Kunst und Geschichte(n)

 

Fantom_ Galerie Hektorstr.        
Ankündigungen

Lesung
28. Februar 2010

"Rosenwahn"
Ella Danz liest aus ihrem neuen Kriminalroman vor, Gmeiner Verlag 2010

Lesung
14.3.2010

Patrik Hofmann,
"Die letzte Sau", Roman, Schöffling Verlag 2009.

Lesung
28.3.2010

Julia De Boor,
Fotos, Lyrik, Cellomusik.
Lesung
11.4.2010
Marianne Suhr, "Kein Abel", Roman, text verlag, 2009
 
Laufende Ausstellung
Atelier Ancarma handbemalte Designmöbel
 
Bisherige Ausstellungen

Christa Azzola
"Einmal Kreta - immer Kreta" - Skulpturen und Aquarelle von
Laurence Léonard
"Mémoire de corps"

&

Atelier Kasba, Brüssel.
"La marquise sortit à 5 heures."

Grafikkunst

November 2009

Jean-Luc Tillière

 

"Brest - Brüssel - Berlin - Bukarest", Fotoausstellung
Anna Schwarz Schwarz-Bunt-Malerei
Michel Antraygues Porzellanarbeiten (Raku)
Sergey Voronzov Objekte und Mosaikarbeiten
Lesungen

Alle 14 Tage, immer sonntags, 18 Uhr, finden in der Galerie in der Hektorstr. Schriftsteller-Lesungen statt. Sie werden von Birgit Bauer veranstaltet.


Sonntag, 14. Februar, 18.00 Uhr

David Wagner liest aus seinem Roman VIER Äpfel,
Rowohlt Verlag, 2009.

"Ein Künstler müßte alles nur mit einer dünnen Wachsschicht überziehen und warten, bis eine hohe, undurchdringbare Dornenhecke um den Supermarkt gewachsen ist, und schon nach 20 Jahren wäre sein Wachsguß eines der genauesten und  detailliertesten Abbilder der vergangenen Zeit, denn hier steht und liegt das, womit und wovon wir leben."

Vier Äpfel, handelt von einer verlorenen Liebe und der mal tieftraurigen, mal skurrilen Schönheit der alltäglichsten Dinge. Ein in glasklarer, rhythmischer Prosa erzählter Liebes- und Supermarktroman, der durch seine präzisen, beinahe ethnologischen Beschreibungen Wahrnehmungsweisen schärft, sie vielleicht sogar verändert.

Mit vier Äpfeln fängt alles an. Ein Mann, der weniger zu tun hat, als ihm lieb ist, erlebt an der Obst- und Gemüsewaage seines Supermarktes einen magischen Moment: Die grünen Leuchtziffern zeigen 1000.  Vier Äpfel, die zusammen genau 1000 Gramm wiegen?  In der Hoffnung, dieser Tag werde ein besonderer sein, klebt er das Etikett mit der Strichcodezeichnung auf die Tüte  und schiebt seinen Einkaufswagen weiter durch den  Nachmittag.
Seine Gedanken schweifen ab in eine Zeit, als man noch in kleineren Läden andere Dinge kaufte, zu Frühergerüchen, zum gewandelten Einkaufsverhalten überhaupt. Und er erinnert sich an L., die Frau, die ihn verlassen hat.

David Wagner , 1971geboren, veröffentlichte seit 2000 den Roman "Meine Nachtblaue Hose", die Erzählungen "Was alles fehlt", den Prosaband "Spricht das Kind", den Essay "Für neue Leben" und anderes mehr. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Walter-Serner-Preis, der Dedalus-Preis für Neue Literatur un der Georg-K.-Glaser-Preis. David Wagner lebt in Berlin.

 

Bisher haben gelesen:

Verdichtete Hoffnung - eine singing-Lesung mit Zwischentönen von und mit dem Liedermacher Lutz Schumacher

Luo Lingyuan las aus ihrem Roman "Wie eine Chinesin schwanger wird".

Cornelia Becker las aus "MagentaRot", musikalisch begleitet von Ahmed Chouraqui, Gitarre.

Sigi Stecher las aus "Horitschon: Kurzgeschichten. Impressionen".

Am 11. Oktober zähmten Alexander Graeff und René Glase das Weltentier.

Am 20.September hieß unser Gast Johannes Groschupf, der aus seinem Roman "Hinterhofhelden" las.

Am 6. September las Holger Witzel, alias Hans Waal, aus seinem satirischen Roman "Die Nachhut", Plöttner Verlag, Leipzig 2008.

Lesung von Hans Waal

 

Eröffnung der Galerie Hektorstr.

Foto der Eroeffnungsfeier

Am 5. Dezember 2008 eröffneten das Atelier Ancarma und der Verein Fantom eine Galerie in der Hektorstr. 9/10 in der Nähe des Kurfürstendamms.

Bei der Eröffnungsfeier anzutreffen waren Jung und Alt, Mitglieder des Vereins Fantom, Bekannte und Freunde der ausstellenden Künstler, Nachbarn – Leute, die aus unterschiedlichen Ecken Berlins, Deutschlands und Europas in die Hektorstrasse gekommen waren, um fröhlich beisammen zu sein, sich die ausgestellten Objekte anzuschauen und den Veranstaltern viel Erfolg für die Zukunft zu wünschen.

Für die frühen Fantom-Mitglieder war die Feier etwas Besonderes:
Der Verein war aus einer vor über zehn Jahren geschlossenen Galerie in einem Weddinger Fabrikgebäude hervorgegangen und verfügte seit dieser Zeit über keine eigenen Ausstellungsräume mehr.

Im Frühsommer 2008 entschlossen sich der Verein Fantom und das Atelier Ancarma zu einer Zusammenarbeit, nicht nur weil die Mitglieder des Ateliers Ancarma ihre Designmöbel außerhalb Rumäniens bekannt machen wollten.
Die neuen Räumlichkeiten bieten nicht nur viel Platz für das Ausstellen von Bildern und Kunstobjekten, sondern auch für interessante Veranstaltungen.

Eroeffnungsrede